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Live im Conne Island

Mit Radio 69, Souls On Fire und Bonecrusher waren an diesem Abend gleich drei geile Bands am Start, von denen ansich schon allein die ersten beiden Bands Grund genug waren, um an diesem Abend den Eiskeller aufzusuchen.

Radio 69 Sänger Erik war übelst
schlecht bei Stimme,was man ihm gleich
beim ersten Stück deutlich anmerkte und
wofür er sich auch nach fast jedem Stück
beim Publikum entschuldigte. In einem
ähnlich schlechten Zustand war der Rest
der Band. Die Tour und das gute Bier
hatten die Skandinavier offensichtlich
schwer mitgenommen.
Allerdings muß ich zu meiner Schande gestehen, dass mich der angekündigte Auftritt von Bonecrusher zunächst überhaupt nicht hinter dem Ofen hervorzulocken vermochte, da mit die Stücke, die ich bislang von der Band auf den TKO Samplern gehört hatte so überhaupt nicht zusagten. Hinzu kam, dass das Publikum an diesem Abend äußerst schwer zu begeistern war, so dass auch der Auftritt von Souls On Fire irgendwie stimmungsmäßig nicht gerade als Highlight zu bezeichnen war. So war ich denn auch drauf und dran, gewesen wäre, die Lokalität nach dem Auftritt der Hannoveraner wieder zu verlassen.
So spielten die Jungs ihre Stücke nach und nach runter, so lange es ging, ohne aber musikalisch auch nur annähern das rüber zu bringen, was sie auf ihren Scheiben auf die Beine gestellt hatten. Klar, dass dabei keine richtige Stimmung aufkommen konnte und irgendwie auch schade, da bei einer etwas besseren Kondition der Schweden sicherlich Žne Menge mehr bei dem Auftritt drin gewesen wäre.
Vielmehr war ich auf Radio 69 gespannt, da die Schweden zwei doch ziemlich überzeugende Alben abgeliefert hatten und ich die Jungs bislang auch noch nicht live gesehen hatte.Allerdings lief auch an diesem Abend wieder mal alles ganz anders ab , als erwartet.So ging es stimmungsmäßig zunächst, um es vorsichtig zu sagen, eher sehr mäßig los. Aber wie das so ist, irgendwie kann man sich dann doch nicht lösen und wenn’s dann so weit ist mit dem Konzert, hört man sich die Band halt doch mal an. Bei den Amis stellte sich allerdings ziemlich schnell heraus, dass es Žnen ziemlicher Fehler gewesen wäre die Örtlichkeit vorzeitig zu verlassen, denn Bonecrusher spielten mit Abstand den besten Gig des Abends. Sänger Rayko sprang kreuz und quer über die Bühne und auch der Rest der Band legte sich mächtig ins Zeug. Die Stücke kamen einfach genial rüber und endlich ging es auch schlagartig mit der Stimmung im Saal aufwärts. Kurzum, Bonecrusher ließen so richtig die Kuh fliegen, baten zum Tänzchen auf die Bühne und rissen den Abend mit einem richtig geilen Konzert doch noch raus
So blieb nur die Hoffnung, dass Souls on Fire stimungsmäßig das Ruder rumreißen und Žnen richtig geilen Auftritt hinlegen würden, wie sie es bereits vor einigen Monaten im KOMA und zuvor auch schon im Eiskeller getan hatten. Bei den Hannoveranern wollte es allerdings an diesem Abend auch nicht so richtig laufen. Technische Schwierigkeiten, ziemlich lange Pausen zwischen den einzelnen Stücken, ließen auch bei dem Auftritt von Souls On Fire nicht so die richtige Stimmung aufkommen, obwohl sich die Jungs wirklich viel Mühe gaben, die Bude in Schwung zu bringen.